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#Lesungen

aus KEIN EINZIGES WORT

Ravensburger Buchverlag
352 Seiten
Ab 12 Jahren

8. September 2014 Berlin, Schlossparktheater
27. September 2014 Linz, Bibliothekstagung OÖ
12. Oktober 2014 Frankfurt, Buchmesse
15. Oktober 2014 Wien, Bücherei Simmering
17. Oktober 2014 Berlin, Buchhandlung EbertundWeber
18. Oktober 2014 Berlin, Biffy
20. Oktober 2014 Garsten, Bücherei
27. Oktober 2014 Wien, Schauspielhaus
30. Oktober 2014 Alkoven, Hauptschule
31. Oktober 2014 Reichenau, Bibliothek
10. November 2014 Großraming, NMS
14. November 2014 Berlin, Stechlin Schule
15. November 2014 Berlin, Schwartzsche Villa
17. November 2014 Berlin, Kleinmachnow
17. November 2014 Berlin, Moabit
18. November 2014 Wien, Bibliothek Philadelphiabrücke
27. November 2014 Lichtenberg, Bibliothek
28. November 2014 Kleinraming, Bibliothek
4. Dezember 2014 Kremsmünster, Gymnasium Stift Kremsmünster (Workshop)
4. Dezember 2014 Kremsmünster, Gmnasium Stift Kremsmünster
11. Dezember 2014 Hamburg, Literaturhaus
13. Jänner 2015 Bozen, Jugenzentrumm Pippo (in Zusamm. mit VBB)
29. Jänner 2015 Laa an der Thaya, 3 Lesungen BRG
3. Februar 2015 Wiesbaden, Literaturhaus Villa Clementine
4. Februar 2015 Rüsselsheim, Integrierte Gesamtschule, 2 Lesungen
12. März 2015 Grünau, Bibliothek
14. März 2015 Kefermarkt, Bücherei
25. März 2015 Wien, Litertaur für junge Leser, Palais Auersperg
5.5. – 9.5. 2015 Ravensburg, Lesefest
1. Juni 2015 Asten, Bibliothek

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#Moderation

27. Februar 2015 / 19:00 Uhr
Radiokulturhaus

Ö1 Hörspielgala

Foto: ORF / Petra Morzé bedankte sich für Ihre Auszeichnung als Ö1 Schauspielerin des Jahres mit einem spontanen Tänzchen mit Moderator Andreas Jungwirth auf der Bühne des Wiener RadioKulturhauses.

Die Ö1 Hörspiel-Galaörspiel-Gala feiert die "Schauspielerin des Jahres", das vom Ö1 Publikum gewählte "Hörspiel des Jahres", die besten Kurzhörspiele des Wettbewerbs "Track 5'" sowie jene Produktion, die mit dem "Hörspielpreis der Kritik" auszeichnet wird.

Eröffnungsredner ist Rudi Klein, bekannt v.a. durch seine gesellschaftskritischen und zugleich philosophischen Zeichnungen und Cartoons.

Petra Morzé spielte auf fast allen bedeutenden Bühnen Österreichs: am Schauspielhaus Graz, am Theater in der Josefstadt und schließlich am Wiener Burgtheater, wo sie derzeit fest engagiert ist. Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen wurde Petra Morzé nun zur Hörspiel-"Schauspielerin des Jahres 2014" gekürt.

Für das Rahmenprogramm sorgt ein Ensemble um Peter Rosmanith mit Pamelia Kurstin, Georg Graf und Joe Pinkl, das auch die Musik für die Produktion "Die letzten Tage der Menschheit" mit Erwin Steinhauer beigesteuert hat. Durch den Abend führen Doris Glaser und Andreas Jungwirth.

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#Theater

21. Februar 2015 / 20:00
Theater Bozen

Stillbach oder die Sehnsucht
von Sabine Gruber / Dramatisierung: Andreas Jungwirth
Regie:

Inhalt: Als Ines in Rom plötzlich stirbt, reist ihre beste Freundin Clara aus Stillbach in Südtirol an, um den Haushalt aufzulösen. Dabei entdeckt Clara in Ines’ Wohnung das Manuskript zu einem mehrbändigen Werk, das in Rom des Jahres 1978 spielt, dem Jahr der Entführung und Tötung Aldo Moros. Ines beschreibt darin offenbar ihre Ferienarbeit als Zimmermädchen vor mehr als dreißig Jahren im Hotel Manente, sie erzählt die GRom lebt und zum Leidwesen ihrer Südtiroler Familie einen Italiener geheiratet hat. War Emma tatsächlich Johann aus Stillbach versprochen, der 1944 bei einem Partisanenanschlag in Rom getötet worden ist? Ist derHistoriker Paul, den Clara in Rom kennenlernt, eschichte ihrer resoluten Chefin Emma Manente, die seit Anfang des Zweiten Weltkriegs in Ines’ Geliebter aus dem Jahr 1978? Auf der Suche nach Wahrheiten taucht Clara immer tiefer in die Lektüre des Manuskripts ein, und es scheint fast, als würde sie sich selbst dabei näher kommen.

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#Moderation

19. Jänner 2015 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

kurzHörspielhaus

 

Die Sprachkunst zeigt ihre Hörspiele im Schauspielhaus. Blumen, Träume und ein Fleck an der Wand. Ein ganzes Leben in einem Gürtel. Operngesang, Performance, Comicstrips.
Studierende haben Hörspiele geschrieben und produziert, einzige Bedingung: Nicht länger als sieben Minuten.

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#Hörspiel

11.November 2014 / 21.00
Ö1

Döbeln
Produktion: MDR 2013
Regie: Heike Tauch
Mit: Udo Kroschwald/Julian Loidl/Inka Löwendorf/Florian Lukas

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#Theater

ab 25. Oktober 2014 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien
Wiederaufnahme

Aller Tage Abend
nach dem Roman von Jenny Erpenbeck
Dramatisierung für das Schauspielhaus Wien von Andreas Jungwirth
Regie: Felicitas Brucker

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#Hörspiel

3. Oktober 2014 / 18.20 Uhr
SWR2

Döbeln
Produktion: MDR 2013
Regie: Heike Tauch
Mit: Udo Kroschwald/Julian Loidl/Inka Löwendorf/Florian Lukas

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#Buch

ab 1. Juni 2014

Ravensburger Buchverlag
352 Seiten
Ab 12 Jahren
ISBN 978-3- 473- 40114 -7

Auf dem Acker hinter der Siedlung findet Simon einen toten Hund und einen Zettel, auf dem „Letzte Warnung“ steht. Ein Fund, der Simon verstört und viele Fragen aufwirft. Doch Simon darf nichts davon erzählen. Denn ein anonymer Anrufer droht auch ihm mit Mord. Also schweigt der Junge. Er belügt seine Eltern und läuft vor der Polizei davon. Nur seinem Freund Chris hat er anvertraut, was wirklich passiert ist. Doch der scheint etwas zu verbergen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen.Simon findet heraus, dass der Hund dem alten Bauern Huber gehörte, dessen Haus einem großen Einkaufszentrum weichen soll. Will jemand den Bauern unter Druck setzen? Chris Verhalten weckt in Simon Zweifel, ob er seinem Freund wirklich vertrauen kann. Wem kann er überhaupt vertrauen?

„Kein einziges Wort“ ist Krimi und Entwicklungsgeschichte zugleich. Die Ich- Perspektive und die literarisierte Jugendsprache katapultieren den Leser mitten in die Handlung. Zusammen mit Simon durchlebt man die lähmende Angst und begreift schließlich: Wer sich von anderen nicht kleinkriegen lassen will, muss eigene Entscheidungen treffen – und handeln.

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#Moderation

12. Mai 2014 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

Hörspielhaus

Machen Sie, was Sie wollen
von Sabine Schönfeldt
Regie: Kerstin Schütze

Zum zweiten Mal (nach: Die Restlichen) stelle ich ein Hörspiel von Sabine Schönfeldt vor. Anschließend erwartet ich die Autorin, die Regisseurin Kerstin Schütze, die Schauspielerin Petra Morzé und den Schauspieler Andreas Patton als Gäste, um mit ihnen ein Werksattgespräch zu führen.

"Ich brauche einen Mann", so spricht eine Frau einen Mann auf der Straße an. "Ich will mein Leben zerstören." Von ihm, dem Unbekannten, will sie nur eines: "Sex". Ohne Bedingungen, ohne Vorgeschichte, ohne Fragen, ohne Liebe. Die Frau nimmt den Mann mit auf ein Hotelzimmer. Sie will dass es wehtut. Sie will leiden, sie will sich spüren. „Machen Sie, was Sie wollen“ ist eine ebenso radikale wie verstörende Versuchsanordnung. Es gibt keine Psychologie, keine Erklärungen, keine Interpretationen. Sie lässt das Publikum allein - und macht es damit gleichzeitig zum Partner. Denn Sinn lässt sich keiner finden im grausamen Spiel. Projektionen jeder Art liegen ausschließlich in der Verantwortung der Betrachter.

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#Moderation

7. April 2014 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

Hörspielhaus

DogGod
von Magda Woitzuck
Regie: Philip Scheiner u. Peter Kaizar

Der Soldat Robert sitzt in einem Verlies, nur die Briefe seiner Frau Aster hat er bei sich. Sie schreibt, sie habe mit dem Auto einen Hund niedergefahren, aber dann sei der Hund verschwunden. Im nächsten Brief ist von einem weiteren überfahrenen und verschwundenen Hund die Rede. Immer wieder berichtet sie von toten Hunden.
Als Robert befreit wird, trifft ihn ein Querschläger. Er meint zu sterben, es ist jedoch seine Frau, die zum selben Zeitpunkt ums Leben kommt: Bei dem Versuch, einen Hund zu überfahren.
Einige Jahre später hat Robert eine neue Partnerin und eine Geliebte. Elisabeth und Renate sind gute Freundinnen. Als die beiden eines Tages feststellen, dass sie schwanger sind, kommt nur Robert als Vater in Frage, der allerdings eine Vasektomie vornehmen hat lassen. Doch damit der Ungereimtheiten nicht genug. Die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchungen zeigen, dass es sich nicht um gewöhnliche Schwangerschaften handelt...

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#Regie

22. Februar 2013 / 14.00 Uhr
Ö1 / WH

Käfergräber
Hörspiel von Thomas Arzt
Regie: Andreas Jungwirth
Musik: Gilbert Handler

 

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#Theater

31. Jänner 2014 / 20.00 Uhr / U
Schauspielhaus Wien

Aller Tage Abend
nach dem Roman von Jenny Erpenbeck
Dramatisierung für das Schauspielhaus Wien von Andreas Jungwirth
Regie: Felicitas Brucker


Foto: Schauspielhaus


Der vielfach ausgezeichneten deutschen Schriftstellerin und Regisseurin Jenny Erpenbeck gelingt in ihrem jüngsten Roman Außergewöhnliches: In Aller Tage Abend, nominiert für den Deutschen Buchpreis 2012, macht sie die Tragödie des Einzelnen im Wahn & Sinn des 20. Jahrhunderts sichtbar. Erpenbeck lässt ihre Protagonistin in dem in fünf Abschnitte gegliederten Roman fünfmal sterben, um den Tod in so genannten „Intermezzi“ um seine Irreversibilität zu bringen; je ein Detail in der Bewegung der Heldin auf ihr verfrühtes Ableben zu wird mittels Konjunktiv nachjustiert, modifiziert, revidiert – ihr Tod somit viermal ungeschehen gemacht, um ihr einen anderen Lebens(ver)lauf zu ermöglichen. So endet die Vita der namenlosen jüdischen Heldin bereits nach acht Monaten erstmals tödlich: Sie stirbt 1902 an der Peripherie der k. u. k. Donaumonarchie im galizischen Brody, Geburtsort Joseph Roths und Zentrum jüdischer Schtetlkultur, den plötzlichen Kindstod, denn Aller Tage Abend erzählt auch die desaströse Geschichte des europäischen Judentums im 20. Jahrhundert entlang einer matriarchalen Linie: von antisemitischen Pogromen in Galizien über den Untergang der Monarchie, von fatalen Hungersnöten im Wien der 1920er-Jahre, von der Illegalität des kommunistischen Widerstands im aufkeimenden Faschismus, von trotzkistischen Utopien und stalinistischen Schauprozessen im Moskau der 1940er- und 1950er-Jahre, von politischem Terror und sibirischen Arbeitslagern, von der DDR-Nomenklatura und Schriftstellerkarrieren im Arbeiter- und Bauernstaat, bis hin zum finalen Kollaps des zur Diktatur pervertierten Ostblocks, zum Ende der DDR. Die großen gesellschaftlichen Utopien sind gescheitert, das Individuum zwischen Geworfensein und Eigenverantwortung zerrieben. Das Persönliche ist nie privat, sondern immer politisch. Felicitas Brucker, Hausregisseurin am Schauspielhaus, wird in der Bühnenfassung von Andreas Jungwirth nichts Geringeres als die Schicksalswege der menschlichen Existenz untersuchen.

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#Moderation

13. Jänner 2014 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

Hörspielhaus

Dings
Ein Hörspiel von Lisa Spalt und Renate Pittroff
Regie: Renate Pittroff


Manchmal findet man sie, den Blick auf den Boden gerichtet, auf der Straße: Abgebrochene Plastikteilchen, Metallstücke, Gegenstände ohne Identität, herkunftslos, ohne erkennbaren Nutzen, ohne Sinn und Zweck. Dings ist eine Liebeserklärung an das Nutzlose, zugleich jedoch ein raffiniertes Spiel mit der Fantasie. Denn der auf Nützlichkeit programmierte Mensch beginnt umgehend nach Erklärungen zu suchen. Wir erfinden Geschichten, bemühen uns, den Dingen einen Sinn zuzuordnen, und wollen das Namenlose, das Unbekannte in einem System verankert wissen. In Dings wird geraten und interpretiert, gerätselt und gestaunt. Am Ende meint man sich in einer globalen Müllhalde wiederzufinden. Dingse all überall.

Lisa Spalt und Renate Pittroff werden anwesend sein und über ihre Arbeit Auskunft geben.

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#Hörspiel

30. Dezember 2013 / 22.00 Uhr
MDR Figaro/ U

Döbeln

Der junge Österreicher Georg ist 24 als er im Frühjahr 1991 Schauspieler am Stadttheater Döbeln wird. Die kleine Stadt an der Mulde steckt mitten in der Umbruchsituation der Nachwendezeit. Am Theater treffen neu engagierte Schauspieler auf Kollegen, die seit Jahren hier arbeiten. Für Veronika aus Westberlin ist der Schritt ähnlich groß wie für Georg, der in Wien studiert hat. Ihn lockt die Aussicht, hier seine Traumrolle spielen zu können: den Leonce aus Georg Büchners Lustspiel "Leonce und Lena". Doch die Arbeit am Stück wird zur Belastungsprobe für das gesamte Ensemble. Georg schreibt immer wieder Briefe an eine Freundin in Wien und versucht, in einer ihm fremden Welt Halt zu finden. Doch auch vielen Alteingesessenen wurde der Boden unter den Füßen entrissen. Dann werden die Proben von der drohenden Schließung des Theaters überschattet.


Regie: Heike Tauch
Produktion: MDR 2013

Sprecher:
Udo Kroschwald - Hans/ König
Julian Loidl - Georg/ Leonce
Inka Löwendorf - Veronika/ Lena
Florian Lukas - Sven / Valerio


Das Döbeln-Team / Foto: Marco Posch

Im Dezemer 2013 schreibt die HÖRSPIEL DES MONATS - JURY:
Eine lobende Erwähnung vergibt die Jury in Anerkennung der außerordentlich berührenden, authentischen Darstellung des komplizierten Aufbruchs von Menschen aus Ost und West aus erzwungener wie geduldeter Unmündigkeit: „Döbeln“, eine MDR-Produktion, schildert dies mit großer Ernsthaftigkeit und Fairness vor der Kulisse ostdeutscher Provinz nach dem Mauerfall.

 

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#Unterricht

1. Dezember 2013 / 19.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

Schreibklasse 2013 - Präsentation

Seit Jänner 2011 leite ich die Schreibklasse am Schauspielhaus, ein Schreibprojekt in Kooperation mit dem DRAMA FORUM von uniT für junge Menschen bis 30 mit schriftstellerischer Begabung. Ziel ist es, in regelmäßig stattfindenden Workshops, die Grundlagen szenischen Schreibens zu erlernen, Einblicke in die theatrale Praxis zu gewinnen und eigene Dramentexte zu verfassen. In diesem Jahr präsentieren Daniel Grabner, Sophia Hembeck, Claudia Kohlmann, Patrick Rothkegel, Marie Schamböck, Max Smirzitz, Patrick Trotter und Thomas Winkler ihre Arbeiten.

Daniel Grabner: Wohnen heute (AT)
Sophia Hembeck: Klarer Himmel
Claudia Kohlmann: Ahornblatt und Plastiksackerl
Patrick Rothkegel: [ 'stænd.bai ]
Marie Schamboeck: Trial und Terror
Max Smirzitz: wegschaubahn
Patrick Trotter: Klebestreifen am Horizont
Thomas Winkler: Superheld mit Ablaufdatum

Mitwirkende SchauspielerInnen:
Philipp Auer, Aleksandra Corovic, Jakob Lukas Egger, Simone Fröhlich, Christopher Goetzie, Caroline M. Hochfelner, Lisa Hofer, Robin Jentys, Eugen Knecht, Amina Krami, Mena Müller, Stefanie Müller, Benjamin Muth, Julia Pacher, Bastian Parpan, Raoul Rettberg, Julian Ricker, Giamo Röwekamp, Benedikt Wimmer


Foto: Privat

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#Moderation

Montag, den 25. November 2013
Schauspielhaus Wien

Hoer.Spiel 2013

17:00 Uhr Symposium (mit Maxi Obexer, Nathalie Singer und Hannes Raffaseder)
20:00 Uhr Preisverleihung

Nach den 1. Ohrspielen im vergangenen Mai öffnet das HÖRSPIELHAUS seine Türen erneut der freien Hörspielszene.

Seit acht Jahren schreibt die Fachhochschule St. Pölten den Kurzhörspielwettbewerb Hoer.Spiel aus und entwickelte sich zu einer wichtigen Plattform für HörspielmacherInnen. Auch heuer wurden wieder maximal 10 Minuten lange Audio-Produktionen gesucht, die Sprache, Geräusch und Musik auf kreative Weise verknüpfen. Thema, Art und Genre waren frei wählbar. So trafen rund fünfzig experimentelle Klangcollagen, Radio-Features und klassische Hörspiele ein. Die Jury aus RadiomacherInnen, AutorInnen und SounddesignerInnen hatte die Qual der Wahl.

Dieses Jahr findet die Preisverleihung zum ersten Mal im HÖRSPIELHAUS statt. Preise werden in zwei Kategorien vergeben: Für Studierende und für freie ProduzentInnen. An dem Abend werden die Gewinnerstücke und die Menschen dahinter präsentiert.

Den Auftakt bildet um 17:00 Uhr ein Mini-Sympsoium zum Thema Hörspiel. Nathalie Singer von der Bauhaus Universität Weimar spricht über Platten, Hörspiele und anderen Totgesagte - ein Abriss neuer Radiokunst-Formate. Der FH Rektor Hannes Raffaseder geht in seinem Referat Neues Hören? den Herausforderungen und Chancen für die Gestaltung akustischer Medien im digitalen Zeitalter nach. Die Autorin Margarethe Obexer fragt in Die Welt abhören - warum gerade die Kunstform des Hörspiels so reich an Welt ist.

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#Moderation

21. Oktober 2013 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Die dritte Saison im HÖRSPIELHAUS eröffnen wir mit einer neuen Reihe:

HÖRSPIELHAUSstimme.

Dabei gilt unser Interesse den Hörspielarbeiten eines Schauspielers oder einer Schauspielerin. Zum Auftakt ist die Bühnen-, Film- und Fernsehschauspielerinnen Michou Friesz zu Gast. Ihre Karriere startete sie 1983. Anfang der 90iger Jahre war sie dem Schauspielhaus in der Ära Hans Gratzer als Bühnenschauspielerin verbunden. Bisher hat sie in über vierzig Hörspielen mitgewirkt. Wir hören Tonbeispiele dieser faszinierenden Stimme und sprechen mit Michou Friesz über ihre Arbeit hinter dem Mikrophon.

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#Regie

10. Juli 2013 / 20.00 Uhr
NDR

Käfergräber
Hörspiel von Thomas Arzt
Regie: Andreas Jungwirth
Musik: Gilbert Handler

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#Hörspiel

26. Juni 2013 / 18.30 Uhr
DRadio / Wh. einer MDR - Produktion

Transsilvanien
Hörspiel

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#Moderation

13. Mai 2013 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Ohrspiele
Kurzhörspiele aus der freien Szene

Gibt es eine freie Hörspielszene in Österreich (und darüber hinaus)? Wer steckt hinter den Hörspielen, die ohne eine Sendeanstalt im Hintergrund produziert werden? Welche Themen beschäftigen diese HörspielmacherInnen? Mit welchen Mitteln erzählen sie?

Die 1. Ohrspiele im Hörspielhaus bieten dem frei produzierten Kurzhörspiel und ihren MacherInnen eine Plattform.

Dem Aufruf nach Hörstücken (bis 15 Minuten), vom Dialoghörspiel bis zur Audioart – alles war möglich – folgten dutzende Einreichungen.

Daraus haben wir ein ca. 90 minütiges Programm zusammengestellt. Die ProduzentInnen der ausgewählten Arbeiten* werden anwesend sein und dem Publikum ihre Werke vorstellen.

Mitte April wird das detaillierte Programm auf unserer Homepage www.schauspielhaus.at bekannt gegeben.

In Kooperation mit Ö1 und mit Unterstützung der literar mechana

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#Moderation

15. April 2013 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Buchpräsentation!

HÖR ! SPIEL
Stimmen aus dem Studio

Die Geschichte des Hörspiels beginnt mit einem Stromausfall. Am 15. Jänner 1924 wurde von BBC-London das erste Hörspiel ausgestrahlt. Als Textvorlage diente der Einakter A Comedy of Danger des englischen Bühnenautors Richard Hughes. Das Stück spielt in einem walisischen Bergwerk, und nicht finster genug für die Produzenten, lassen sie auch noch das Licht ausgehen, damit sich die dramatis personae in einem ähnlichen Zustand befinden mögen wie die HörerInnen zuhause am Gerät: die einen der Finsternis, die anderen der Bildlosigkeit ausgesetzt.

Seit damals wird der radiophonen Kunstgattung in einem Intervall von fünf bis zehn Jahren ihr Ende prophezeit. Doch das Hörspiel lebt ungeachtet solcher Prognosen fort.

Zum ersten Mal in der 58-jährigen Geschichte von MASKE UND KOTHURN erschien Anfang 2013 ein Heft zum Thema Hörspiel.

In HÖR ! SPIEL – Stimmen aus dem Studio berichten Hörspielschaffende, flankiert von wissenschaftlichen Reflexionen, von gegenwärtigen Arbeitsprozessen und Hörspielschreibende von ihrer Passion für dieses Medium.

Gemeinsam mit dem Herausgeber Helmut Peschina und den Redakteurinnen Stefanie Schmitt und Kathrin Wojtowicz stellen wir das Heft und seine AutorInnen vor.

Zu Gehör gebracht werden außerdem Tonbeispiele aus den Anfängen des Hörspiels. MASKE UND KOTHURN ist eine Fachzeitschrift des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und erscheint im Böhlau Verlag. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und dem Böhlau Verlag statt.

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#Unterricht

5. – 6. April 2013
Vereinigte Bühnen Bozen

Bozner Autorentage 2013 / Präsentation der Workshopergebnisse

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#Moderation

11. März 2013 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Roter Schnee
Ein Hörspiel von Klaus Gölz, Stefan Holzer und Michael Hammerschmid
Mit: Martina Spitzer, Katrin Thurm, Michael Hammerschmid
Regie: Stefan Weber
ORF 2005

Zwei sehr persönliche Berichte des Fremdseins, die in der sibirischen Republik Burjatien und in Ghana (Afrika) unabhängig voneinander entstanden sind, bildeten 2003 den Ausgangspunkt für das Hörspielprojekt 'Roter Schnee'. Der Regisseur und die beiden Schauspielerinnen reisten den Texten nach, um in O-Ton-Atmosphären die beiden Geschichten neu zu erzählen und in Form einer Montage in einen indirekten Dialog treten zu lassen. Für Aufnahme und Schnitt wurden vom Produktionsteam Regeln formuliert, die sich an das 'Dogma'-Manifest des dänischen Regisseurs Lars von Trier ('Idioten') gegen die glatte Ästhetik des Hollywood-Kinos anlehnen. In den reduzierten Verfahren wird Authentizität nicht zelebriert, sondern gleichsam künstlich hergestellt. 'Roter Schnee' wird so zu einer weltanschaulichen und ästhetischen Konfrontation der unterschiedlichen Erfahrungsräume. Eine moderne Odyssee, die zurück in welche Zukunft führt?

Klaus Gölz, einer der Autoren, und die Schauspielerin Martina Spitzer sind anwesend und werden Auskunft über ihre Arbeit an Roter Schnee geben.

In Koop. mit Ö1 / mit unterstützung der literar mechana

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#Moderation

11. Februar 2013 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Träumt?
Ein Hörspiel von March Höld
Mit: Maria Hofstätter, Sigi Zimmerschied u.a.
Regie: Robert Matejka

Ob sie noch da sind, will er wissen, die Soldaten in der Stube unterm Teppich. "Du hast träumt, Vatter", sagt die Tochter, "dea Krieg is vorbei. Scho lang." Aber wenn's finster ist, hilft ihm nicht mal Medizin. Eine Viertelstunde TV-Nachrichten, das ist die tägliche Dosis Realität in allen Stuben. Das Unterbewusste ist das unbekannte Land. Die Autorin schickt ihre Figuren auf eine fiktionale Zeitreise durch Tagträume, Albträume und traumhafte Realitäten.

March Höld, die 2013 am Schauspielhaus das Jugendprojekt Szene machen! leitet, und die u.a. aus den Ulrich Seidl Filmen bekannte Schauspielerin Maria Hofstätter sind anwesend und werden Auskunft über ihre Arbeit an Träumt? geben.

In Koop. mit Ö1 / mit unterstützung der literar mechana

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#Hörspiel

10. Februar 2013 / 17.04 Uhr
SR / Wh. einer MDR Produktion

Transsilvanien
Hörspiel

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#Regie

5. Februar 2013 / 21.00 Uhr
Ö1 / Ursendung

Käfergräber
Hörspiel von Thomas Arzt
Regie: Andreas Jungwirth
Musik: Gilbert Handler

 

Produktionsteam-Käfergräber / Foto: Julia Herzog


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#Unterricht

26./27. Jänner 2013
Schauspielhaus Wien

Schreibklasse 2013
Einführungswochenende

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#zu Gast

21. Jänner 2013 / 20.00 Uhr
Im Zauberberg / KlangTheater

Käfergräber
Hörspiel von Thomas Arzt
Regie: Andreas Jungwirth
Moderation: Peter Klein.

Thomas Arzt hat sein erstes Hörspiel geschrieben. Wie schon in seinen Theaterstücken verleugnet er auch in dieser Arbeit sein Interesse an den dunklen Seiten des Landlebens nicht. Tito, ein offenbar verkrüppeltes Wesen, verlässt seine Familie und zieht sich in den Wald zurück. Während seine Schwestern nach ihm suchen verwächst Tito zunehmend mit der Natur und geht allmählich in einen anderen Aggregatzustand über. In einer hochmusikalischen Sprache, ebenso rural wie artifiziell, legt Thomas Arzt das Mythische und Archaische seiner Figuren frei. Die Grenze zwischen Mensch und Natur verwischt sich, verschwindet, verrottet – um gerade dadurch scharf und klar sichtbar zu werden. Andreas Jungwirth hat KÄFERGRÄBER in seiner ersten Regiearbeit für den ORF inszeniert. Nach der Uraufführung des Stücks im KlangTheater stehen beide, Autor und Regisseur, dem Publikum für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Klang Theater
Argentinierstraße 30a
1040 Wien
Eintritt: frei


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#Moderation

10. Dezember 2012 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Ein Abend mit Keine Delikatessen
Präsentation der 17. Ausgabe der Literaturzeitschrift: „Schall & Rauch“

In ihrer 17. Ausgabe beschäftigt sich die Literaturzeitschrift Keine Delikatessen mit dem Hörspiel und der Sprechkunst, mit Worten und dem Klang, den sie auslösen und inspirieren. Neben theoretischen Texten von und Gesprächen mit in der österreichischen Hörspielszene ansässigen Künstler(inne)n und Wissenschaftler(inne)n finden sich literarische Beispiele.

Die Präsentation von „Schall & Rauch“ soll nicht nur ein Vorstellen, sondern eine stimmige Vollendung der neuen Ausgabe werden, indem – losgelöst vom starren Medium Papier – vor allem Klang und Ton der publizierten Texte im Vordergrund stehen werden. In Form einer szenischen Lesung wird ein Ausschnitt aus Ursula Scheidles neuem Hörspiel „Letzter Halt: Plattform 80“ präsentiert (gelesen u. a. von der Autorin), das 2013 für den ORF produziert wird. Im Anschluss diskutieren Expert(inn)en (u. a. Till Firit, Schauspieler und Leiter des Mono Verlags, und Andreas Jungwirth, Autor und Organisator des „Hörspielhauses“) über das Hörspiel im Allgemeinen und die österreichische Hörspiellandschaft im Speziellen.

Exklusiv für Keine Delikatessen angefertigte Klangbeispiele liefert die Musikgruppe Elektronik Tea Time um Lale Rodgarkia-Dara.

www.keinedelikatessen.at Die Literaturzeitschrift Keine Delikatessen wird seit ihrem Gründungsjahr 2003 von Sarah Legler und Maria Seisenbacher herausgegeben, publiziert wird eine Mischung aus bereits renommierten und noch unbekannten Autor(inn)en. Jedes Cover wird von der bildenden Künstlerin Karin Ziegelwanger gestaltet, jeder Text von Arbeiten der Fotografin Sabine Ziegelwanger begleitet.

In Koop. mit Ö1 / mit unterstützung der literar mechana

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#Unterricht

25. November 2012 / 19.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

Schreibklasse 2012 / Präsentation der Workshopergebnisse

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#Theater

17. November 2012 / 17.00 Uhr
Stadttheater Bozen / Premiere: Bruneck

Heidi
nach dem Roman von Johanna Spyri
Musik: Opas Diandl

Regie: Andreas Baumgartner
Austattung: Michaela Mandel
Dramaturgie: Ina Tartler

Weitere Vorstellungen bis 21. Dezember: Stadttheater Meran / Stadttheater Bozen

Heidi / Foto: Theater Bozen

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#Hörspiel

13. November 2012 / 21.00 Uhr
ORF / Wh.

Seance im Park
Hörspiel


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#Moderation

12. November 2012 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Gletscher
Hörspiel von Maxi Obexer

Die große Hitze eines Sommers. Nicht nur guten Wein bringt sie. Auch die Gletscher lässt sie schneller schmelzen, und so manches Opfer, das sich der Gletscher vor vielen Jahren geholt hatte, gibt er wieder frei. Ob wohl auch Hanno unter ihnen ist? Vor vielen Jahren war er vor Ceausescus Massakern von Temeschwar geflohen. Hier in Südtirol war er gelandet: jung, frei und voller hochfliegender Pläne. Ein Spinner, ein Looser, ein Ausländer noch dazu, sagt das Dorf. Ein Held, sagt Destina, so schön und stark. Niemand konnte ihn bezwingen. Abgehauen ist er, sagt das Dorf; er kommt wieder, sagt Destina. Und so wartet sie auf ihn. Derweil verrinnt das Leben. Auch Florinda wartet. Aber vielleicht kommt er ja wirklich in diesem Sommer, dieser Hanno, und dann wird sie wissen, ob Destina die Wahrheit gesagt hat. Dann wird sie ihn mit eigenen Augen sehen, ihren Helden-Vater.

Die Autorin Maxi Obexer wird anwesend sein und Auskunft über die Produktion geben.

In Koop. mit Ö1 / mit unterstützung der literar mechana

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#Hörspiel

21. Oktober 2012 / 14.05
HR2 / Wh. einer Deutschlandradio Kultur Produktion 2011

Alleine bin ich viel
Ein Hörspiel nach Briefen aus der Vergangenheit

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#Moderation

15. Oktober 2012 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Hirsche rufen Jäger, Jäger Hirsche
Informatives Hörspiel von Hermann Bohlen

Äste knacken, Enten quacken, merkwürdige Pilze ploppen aus dem Erdboden und Hirsche röhren. Lisa sucht Pilze und begegnet Georg, der sich im Gebüsch versteckt hat. Er ist redselig und demonstriert ihr, wie er Vogel- und Tierrufe imitiert, klärt auf über die Psyche von Rotwild und Jägern, verrät, wo die besten Pilze stehen. Lisa ist der Typ nicht ganz geheuer, aber Georg gelingt es, sie zum Bleiben zu bewegen. Aus seinem Rucksack tropft Blut...

Der Hörspielautor und –produzent Hermann Bohlen wird anwesend sein und Auskunft über seine Arbeit geben. In einem Originalton- Supplement kommen aber auch Hirsche selbst zu Wort.

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#Hörspiel

7. Oktober 2012 / 18.05 Uhr
MDR Figaro/ U

Transsilvanien
Hörspiel


Produktionsteam - Transsilvanien / Foto: MDR

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#Hörspiel

7. Oktober 2012 / 18.30 Uhr
DRadio / Wh.

Alleine bin ich viel
Ein Hörspiel nach Briefen aus der Vergangenheit

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#Hörspiel

25. August 2012 / 15.05
WDR 3 / Wh. einer Deutschlandradio Kultur Produktion 2011

Alleine bin ich viel
Ein Hörspiel nach Briefen aus der Vergangenheit

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#Hörspiel

17. Juli 2012 / 15.05
BR/Bayern2 (gekürzte Fassung) / WH einer Deutschlandradio Kultur Produktion 2011

Alleine bin ich viel
Ein Hörspiel nach Briefen aus der Vergangenheit

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#Moderation

4. Juni 2012 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Hörspielhaus Spezial
Mit: Elisabeth Putz und Heinz Decker


Zwei Perlen der Hörspielwelt werden an diesem Abend das HÖRSPIELHAUS beehren: Eine Klangüberraschung, und ein Unikat, der Hörspielsammler Heinz Decker. In den 60 Jahren seiner Sammelleidenschaft ist sein Archiv auf 13.000 Stücke angewachsen. Rund 500 Hörspiele pro Jahr zeichnet er auf. Anfangs auf Kassetten, mittlerweile auf Festplatten. Die junge Hörspielmacherin Elisabeth Putz, mit deren preisgekrönten Stück DIE HOCHZEIT das Hörspielhaus im Jänner eröffnet wurde, wird mit dem Connaisseur Decker sprechen, über seine Klangerfahrungen, seine Vorlieben und natürlich das Überraschungsstück – einen Meilenstein der Hörspielgeschichte.

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#Hörspiel

8. Mai 2012 / 21.00 Uhr
ORF/Ö1 (gekürzte Fassung) / Wh. einer Deutschlandradio Kultur Produktion 2011

Alleine bin ich viel
Ein Hörspiel nach Briefen aus der Vergangenheit


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#Moderation

30. April 2012 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Romy Schneider. Zwei Gesichter einer Frau
von und mit Chris Pichler

Mit diesem Solostück wurde Chris Pichler auf den großen deutschsprachigen Bühnen eingeladen ua. am Berliner Ensemble, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, aber auch Prag und Paris. 2008 hat Ö1 unter der gemeinsamen Regie von Chris Pichler und Daniela Gassner aus diesem Monolog mit Chris Pichler ein Hörspiel produziert. 2009 wurde Romy Schneider – Zwei Gesichter einer Frau zum Hörspiel des Jahres und Chris Pichler zur Sprecherin des Jahres gekürt. Chris Pichler wird an diesem Abend anwesend sein und über ihre Arbeit sprechen. 


„Ich möchte vieles sagen und kann nicht reden, nicht mehr. Ich bin ein sehr stummer Mensch. Wenn ich den Mund auftue, fange ich an zu schreien!“ Vielleicht hat Romy Schneider deshalb geschrieben. In ihren Tagebuchaufzeichnungen, autobiographischen Texten und Briefen vermochte Romy Schneider sehr gut, ihre Ansichten und Gefühle auszudrücken: sie wird begreifbar als leidenschaftliche Liebende und als emotionsgeladene Schauspielerin, die um privates Glück, um Wahrhaftigkeit und künstlerisches Selbstverständnis ringt. An deren Unvereinbarkeiten sie letztlich zerbricht. "Ich kann nichts im Leben, aber alles auf der Leinwand", urteilte sie über sich selbst.

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#Unterricht

22. April 2012 / 18.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

Szene machen! - Präsentation des Stückes Spurlos
Ein Theaterprojekt mit SchülerInnen des BORG 3, des GRG 17 und der KMS Grundsteingass
Regie: Kathi Schwarz

Als Teil der Förderung des Theater-Nachwuchses realisiert das Schauspielhaus bereits zum dritten Mal im Rahmen der Initiative Macht/Schule/Theater das Projekt Szene machen! , das all jenen SchülerInnen offen steht, die sich am Theater als AutorInnen erproben wollen. Über mehrere Monate entsteht ein Theatertext, den die AutorInnen selbst in einer szenischen Lesung präsentieren.

Weitere Vorstellungen: 23. April 2012 / 14.00 u. 18.00 Uhr

© Schauspielhaus Wien

Presse:
(Kurier / KiKu, 23.4.2012)

Starke Spuren in "Spurlos"
Neun Jugendliche schrieben und lasen für "Szenen machen" im Wr. Schauspielhaus Weißt du, dass auch Engel weinen?" lautet ein Eintrag aus dem fiktiven Tagebuch der Hauptfigur des szenisch gelesenen Macht.Schule.Theater-Stücks „Spurlos". Die 15-jährige Katrin, um die sich alles dreht, ist nur nie da. Nicht nur auf der Bühne des Wiener Schauspielhauses nicht. Sie ist verswunden. Seit Jahren. Ausgehend von einer alten Online-Nachricht von irgendwo auf der Welt erarbeiteten neun Jugendliche aus drei Wiener Schulen im Schreibatelier des Theaters in der Schiene „Szenen machen" Texte – aus einem möglichen Tagebuch, einer Schwester, eines Bruders, der Eltern und vor allem auch von Freundinnen und Schulkolleg_innen. Und eines ebenfalls ausgedachten deutlich älteren Freundes. Der wird auch lange zeit verdächtigt, am Verschwinden des Mädchens schuld zu sein...
Heftig berührend
Eine heftige – an manchen Stellen humorvoll gebrochene – dreiviertel Stunde haben die Jugendlichen verfasst und berührend, nahe gehend vorgelesen. Auch wenn die Texte „nur" ausgedacht sind, meinen Margarethe König, Stefan Ivessa, Iclal Koc und Melanie al Sarhan zum KiKu, dass „wir zeitweise schon richtig reingekippt sind in die Geschichte, sie uns verfolgt hat und wir uns wirklich richtig reingefühlt haben in die Betroffenen". Viele der Textstellen und Aussagen erinnern an Facetten bekannter echter Fälle – auch samt Gerüchten vom Mord bis zur Flucht in eine andere Welt, in „Spurlos" in Katrins Traumwelt Afrika... Eine der letzten Passagen: „Wir sollen dir Briefe schreiben, hat die Schulpsychologin gesagt, aber wohin sollen wir die schicken? Katrin, weißt du wo du bist?", rufen die neun Jugendlichen reihum und gehen nach und nach von der Bühne ab – als Gegenstück zu ihren schrittweisen Auftritten, wo eine nach dem anderen suchend ruft: „Katriiiin!"

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#Hörspiel

24. März 2012 / 19.04 Uhr
Radio OÖ

Outside Inn
Eine Hörspielproduktion vom ORF Oberösterreich und der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Institut Schauspiel
Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Andreas Jungwirth

Paul Schneider nutzt die Gelegenheit zum Ausstieg aus seinem bisherigen Leben. Das Kalowski zuvor ins Wasser fällt und erst später wieder auftaucht, ist dabei eher hilfreich als hindernd. Ein Fall mit Folgen für alle, die mit Kalowski zu tun hatten... Outdside Inn, ein Hörspiel über die Suche nach der persönlichen Freiheit und der Flucht aus dem bisherigen Leben.

Hörspielbearbeitung und Regie: Michael Jackenkroll Aufnahmeleitung
Tontechnik: Erich Krammerbauer (ORF)
Musik: Fabian Eckenfels & Philipp Nawka
SprecherInnen: Studierende des 4. Studienjahres Schauspiel
Paul: Paul Brusa
Kathleen: Lisa Kathrina
Mayer Marina: Nora Undine
Jahn Chris: Korbinian Müller

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#Theater

23. März 2012 / 20.00 Uhr
Staatstheater Darmstadt

Sandmann
Nachtstück nach ETA Hoffmann


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#Theater

22. März 2012 / 19.30 Uhr
theater phönix / Linz

Bossnapping
Uraufführung / Regie: Alexander Kratzer
Vorstellungen bis 29. April 2012

© theater phönix

Arbeitskampf mit Waffe
(...) Autor Andreas Jungwirth zeigt, dass der Neo- und Turbokapitalismus wenig Platz für Solidarität lässt. Es ist auch ein Stück, das danach fragt, wie weit Macht und Gewalt sich bedingen, auflösen und umkehren können. Jungwirth schafft in Bossnapping keine Helden, auch macht er keine Schuldzuweisungen, vielmehr zeigt er das zwischenmenschliche und psychologische Dilemma aus Empathie-Unfähigkeit, Abhängigkeit und Egoismus auf, in dem sich alle - Arbeiter, Angestellte und Manager - zerreiben (...)
Der Standard, 27.3.2012

Hamsterrades. Im Beat der Globalisierung
(...) Was hier betrieben wird, ist kein Kid-, sondern „Bossnapping“, wie es vor drei Jahren in Frankreich tatsächlich vorgekommen ist, wenn auch ohne nachhaltigen Erfolg. Der in Wien lebende Linzer Autor Andreas Jungwirth (*1967) hat mit dem am Donnerstagabend zur Uraufführung gelangten Phönix-Auftragswerk die Hand am Puls der Zeit unserer modernen Arbeitswelt. Dabei schafft er das Kunststück, noch mit dem Entsetzen unterhaltsamen Scherz zu treiben. (...)
Neues Volksblatt, 24.3.2012

Wenn Arbeitnehmer durchdrehen
(...) Der Linzer Autor Andreas Jungwirth hat „Bossnapping“ als Auftragswerk des Theater Phönix geschrieben. Inspiriert von den tatsächlichen Bossnapping-Fällen vor rund zwei Jahren in Frankreich hat er es in klarer Sprache verfasst. Mit knappen Dialogen und kurzen Monologen zeigt er Alltags-Zynismus und Brutalität in Zeiten von Globalisierung und Sparmaßnahmen. Der Dr. Hahn ist ihre fesche Seidenbluse natürlich näher als die Arbeitskittel der anderen. Und so macht sie, was ihr aufgetragen wird, nämlich Leute kündigen. Das bringt Unruhe in die Arbeitnehmerschaft: Die ehemalige Betriebsrätin Helen (Ingrid Höller), die das Wort Solidarität noch kennt, der aber die kämpferische Kraft abhandengekommen ist, übernimmt die Anführerschaft. Und so nehmen die Erbosten (Nicola Trub, Ferdinand Kopeinig und David Fuchs als entmachtete, hilflose Truppe) die Bosse in Geiselhaft, was patschert bis chaotisch abläuft. Jeder von ihnen bleibt Einzelkämpfer, die eigenen Interessen stehen dem Gemeinsamen im Weg. Ein brisantes Thema, prägnant abgehandelt. (...)
OÖ Nachrichten, 24.3.2012


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#Moderation

12. März 2012 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

Die Kapuzinergruft nach dem Roman von Joseph Roth / Hörspielbearbeitung: Helmut Peschina Regie: Harald Krewer Komposition: Max Nagl

Vorpremiere. Ehe Die Kapuzinergruft Ostern 2012 von Ö1 ausgestrahlt wird, stellen wir im Hörspielhaus das brandneue ORF Hörspiel vor und führen mit dem Bearbeiter Helmut Peschina, dem Komponist Max Nagl und dem Regisseur Harald Krewer ein Werkstattgespräch.

Die Kapuzinergruft, Grabstätte der österreichischen Kaiser, ist Symbol der vergangenen Donaumonarchie. Der 1938 erschienene Roman spielt kurz vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg. Die Hauptfiguren sind Angehörige einer Familie, die nach 1918 entwurzelt und mittellos wurden. Dem voraus ging ein Aufstieg über mehrere Generationen, der aus dem slowenischen Sipolje über die österreichisch-ungarische Armee bis in die Machtsphäre des Kaisers Franz Joseph und des Thronfolgers Franz Ferdinand führte. Der Erzähler jedoch, der von seinem Leben außerhalb dieser adligen Kreise und von seinem Weg aus der Welt berichtet, stemmt sich gegen die Zeit, verzweifelt, aussichtslos und anrührend.

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#Moderation

13. Februar 2012 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

HÖRSPIELHAUS

DIE RESTLICHEN. Von Sabine Schönfeldt Regie: Kerstin Schütze

Seit Jänner 2012 lade ich einmal im Monat zum gemeinsamen Hören aktueller, aufregender, zeitgenössischer Hörspiele ein, mit Schwerpunkt auf Hörstücken junger (österreichischer) HörspielmacherInnen, aber auch Klassikern des Genres. 


Die Regisseurin Kerstin Schütze und der Schauspieler Sven Philipp werden an diesem Abend anwesend sein und zur Diskussion zur Verfügung stehen.

Die Aufgabe, dem Volk aufs Maul zu schauen, haben seit langem Meinungs- und Umfrageforschungsinstitute übernommen. Doch nicht immer kriegen die freundlichen Damen und Herren bei ihren Anrufen, was sie wollen. Mirjam Eichfeld die komplizierte Heldin des Hörspiels von Sabine Schönfeldt, will die Wirtschaftslage partout nicht einschätzen. Sie will auch in keine der vorgegebenen Kategorien passen, die ihr Herr Reiser vom Meinungsforschungsinstitut Goll höflich, aber bestimmt vorgibt. Dafür aber verstrickt sie den Anrufer in ein Netz privater Fragen. (Ö1)

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#Theater

9./17./26. Februar 2012 / 20.00 UHR
Staatstheater Darmstadt

Sandmann
Nachtstück nach ETA Hoffmann


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#Unterricht

21./22. Jänner 2012
Schauspielhaus Wien

Schreibklasse 2012
Einführungswochenende

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#Theater

7./27. Jänner 2012 / 20.00 Uhr
Staatstheater Darmstadt

Sandmann
Nachtstück nach ETA Hoffmann


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#Moderation

16. Jänner 2012 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

Schauspielhaus wird HÖRSPIELHAUS

Ab Jänner 2012 präsentiere ich einmal im Monat aktuelle, aufregende, zeitgenössische Hörspiele, mit Schwerpunkt auf Hörstücke junger (österreichischer) HörspielmacherInnen, aber auch Klassiker des Genres.

Heute: DIE HOCHZEIT. Szenen eines Ereignisses vom Lande. Von Elisabeth Putz.

Es war einmal ein kleines Dorf, das zählte exakt 800 Einwohner. Ein Prozent dieser Zahl machte eine besondere Familie aus. Die Familie Putz. Mutter Putz gebar innerhalb von neun Jahren sechs Töchter. Die Zeit verging und diese sechs Mädchen wuchsen heran. Und wie die meisten Mädchen träumten auch sie davon, eines Tages ihren Traumprinzen kennenzulernen. Doch nur einer gelang es. (Ö1)

An diesem Abend werden sowohl der Leiter der Ö1 Hörspielabteilung, Dr. Peter Klein, als auch Elisabeth Putz anwesend sein.

HÖRSPIELHAUS findet im Kooperation mit Ö1 statt.

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#Theater

17./19. November u. 15./19. Dezember 2011 / 20.00 Uhr
Staatstheater Darmstadt

Sandmann
Nachtstück nach ETA Hoffmann


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#Hörspiel

13. November 2011 / 18.30 Uhr
Deutschlandradio Kultur/ U

Alleine bin ich viel
Ein Hörspiel nach Briefen aus der Vergangenheit

"Im vergangenen Jahr stand der Autor Andreas Jungwirth mit einer großen Tasche angefüllt mit hunderten von Briefen in der Redaktion. „Schaumal, was ich bei mir gefunden habe“ . Wir lasen einige Briefe gemeinsam und überlegten, ob sich die Korrespondenzen über mehrerer Jahre für ein Hörspiel nach Briefen eignen würden. Sinnvoll schien es, eine Auswahl zu treffen, die sich auf eine Lebensphase konzentriert. Und : Die Briefe sollten nicht allein das Persönliche zum Thema machen, sondern auch etwas über die Zeit, die Umstände aussagen, in der sie entstanden sind. Bald kam die Einsicht, dass eine Anreicherung mit zuviel Privatem nicht von Interesse sein kann und auch die Adressaten vermutlich wenig Verständnis für eine Nabelschau hätten- auch wenn sie eher den Autor betraf. Deshalb wurden die Briefe bearbeitet, Schauplätze und Personen verändert , Neues hinzugedichtet, sodass die Briefe halbdokumentarisches und Fiktives enthalten. Stilistisch sind sie wenig bis gar nicht verändert . Sie wurden von einem jungen Mann verfasst, der 89/90 Anfang Zwanzig war und sich in einer verwirrenden Umbruchphase seines Lebens befand." Ulrike Brinkmann (Hörspieldramaturgin) über Alleine bin ich viel.

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#Unterricht

6. November 2011 / 20.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

Schreibklasse 2011
Seit Jänner 2011 leite ich die Schreibklasse am Schauspielhaus, ein Autorenprojekt für junge Menschen bis 30 mit schriftstellerischer Begabung, die lernen wollen, wie man fürs Theater schreibt. Ziel der Schreibklasse ist es, in regelmäßig stattfindenden Workshops, die Grundlagen szenischen Schreibens zu erlernen, Einblicke in die theatrale Praxis zu gewinnen und eigene Dramentexte zu verfassen. An diesem Abend präsentieren die jungen Autorinnen und Autoren (Theodora Bauer, Nadine Kegele, Thomas Köck, Lena Lemerhofer, Matthias Male, Sarah Themel, Marlene Traun, Raban Witt und Charlotte Zerz) erstmals öffentlich Ausschnitte aus ihren Arbeiten - eine wunderbare Gelegenheit, neue Talente kennenzulernen. Es lesen junge SchauspielerInnen von diversen Schauspielspielschulen.

© Thomas Köck
Helena Scheuba u. Jakob Immervoll lesen aus Marlene Trauns Stück Astralabius

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#Hörbuch

19. August 2011
Francis Durbridge' Melissa erscheint als Hörspiel. Im Auftrag von speaklow habe ich für die dreiteilige Hörspieladaption der Verfilmung die Erzählertexte geschrieben.

Der Audio Verlag, 2011
ISBN: 978-3862311071

Mitten in der Nacht erhält Guy Foster einen Anruf von seiner Frau Melissa, die ihn zu einem mysteriösen Treffpunkt bestellt. Als er dort eintrifft, ist Melissa bereits tot. Foster, der kein Alibi für die Tatzeit hat, gerät unter Verdacht. Seine Aussagen sind widersprüchlich, und auch durch andere Zeugen wird er belastet. Nur Inspektor Cameron glaubt, dass Foster Opfer eines Komplotts ist. Als ein Brief auftaucht, erfährt er, dass Melissa ein dunkles Geheimnis hatte, von dem nicht einmal ihr Mann etwas ahnte. Führt dieses Geheimnis zur Lösung des Falls?

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#Lesung

9. Juli 2011 / 20.00 Uhr
Collegium Hungaricum Berlin

Lesung der deutschen Übersetzung aus: Der weiße König von György Dragomán
Im Rahmen von Wendekinder Europa (Lesung und Gespräch mit György Dragomán, Léda Forgó, Robert Ide)

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#Hörspiel

22. Juni 2011 / 21.33 Uhr
dradio / Wh.

Volksgarten
Hörspiel

#Theater

15./16 Juni 2011
T-Werk Potsdam / Kieztheater

Schwarze Mamba

Die Produktion entstand als Folgeprojekt der Theaterbotschafter 2009, bei dem die Gruppe an einem Austausch mit einer namibischen Jugendtheatergruppe teilnahm und selbst ein Stück entwickelte. SCHWARZE MAMBA ist nun die erste szenische Arbeit, bei der die Auseinandersetzung mit einem bestehenden Stück im Vordergrund steht.

© Kieztheater

 

Potsdamer Neueste Nachrichten
18.6.2011

Vom eigenen Leben überfordert
von Andrea Schneider
„Die schwarze Mamba“ hatte T-Werk-Premiere

Es ist offensichtlich das Gemälde einer sehr schönen Frau, vor dem die beiden Mädchen dort vorn am Bühnenrand stehen. Sie betrachten das Bild und reden miteinander und plötzlich überspringen sie im Wechsel und wie zum Spaß immer wieder die Sicherheitslinie, die sie von dem wertvollen Objekt trennt.

Mit dieser finalen Szene hat Autor Andreas Jungwirth das Thema seines Theaterstückes „Schwarze Mamba“ sehr geschickt auf den Punkt gebracht. Grenzübertretungen, die zwischen Spiel und Ernst schwanken, wirbeln das Leben seiner jugendlichen, wie auch das seiner erwachsenen Protagonisten unsanft durcheinander. Das Kieztheater hatte unter der Leitung von Kim Ehlers und Maria-Magdalena Kwaschik das bereits 2006 uraufgeführte Jugendtheaterstück aufgegriffen und am Mittwochabend auf der Bühne des Potsdamer T-Werks zur Premiere gebracht. Schon das Bühnenbild, das aus hintereinanderhängenden Gazestreifen, Sitzgruppen und einem Wäscheständer bestand, machte neugierig.

Das Stück „Schwarze Mamba“ verhandelt in knapp 70 Minuten die Auseinandersetzungen von Jugendlichen mit den eigenen Eltern, die durch Einsamkeit, Alkohol oder Verlust plötzlich vom eigenen Leben überfordert sind und ihre Ängste und Unsicherheiten auf die Kinder übertragen. Und so zieht sich Konrad (Moritz Herrenberg) immer öfter in den Wald zurück, um mit der Waffe seines gerade verunglückten Vaters Schießübungen zu machen. Dabei überrascht ihn Celine (Luise Panek), die unter der Untreue ihres Vaters (Moritz Herrenberg) leidet, die Schwäche und Alkoholsucht ihrer Mutter (Sonja Hellmers) verachtet und ihre Verletzbarkeit hinter betont selbstbewusstem und unverfrorenem Auftreten versteckt. Die Figur wird von Luise Panek sehr sicher gespielt, wirkt aber im Stück viel zu stark und schafft es nicht, auch einen Blick hinter die Fassade des so robusten Mädchens zu gewähren. Ganz anders dagegen Tanya Mühlinghaus in der Rolle der Freundin Angie. Angie zeigt sich sensibel und verletzbar, gibt ihrer Mutter (Lea Dörlemann) gegenüber ohnmächtig zu, dass sie sie nicht hassen kann dafür, dass sie sie damals nicht wollte und beim Versuch einer stümperhaften Abtreibung Arm und Bein des Mädchens verkrüppelt hat.

Die Waffe, die Konrad mit sich trägt, wird zum zentralen Element des Stückes, denn all die Ohnmacht und Hilflosigkeit scheint plötzlich einen Ausweg zu haben. „Kennst du jemanden, der schon einmal jemanden töten wollte?“ Diese Frage, die Angie ihrer Freundin Celine im Laufe des Stückes stellt, wird plötzlich zum zentralen Element. Das spielerische Aufeinanderzielen zwischen den Freunden, zwischen Mutter (Ronja Kattanek) und Sohn, zwischen Tochter und Geliebter (Nele Krömker) erzeugt eine Dramatik, die sich erst mit dem Fallen eines Schusses löst.

Vielleicht wäre das Stück noch wirkungsvoller geraten, hätte man ihm einen Soundtrack zugestanden. So holen die Umbaupausen, die zahlreich sind und viel zu ruhig und die den Zuschauer buchstäblich im Dunkeln lassen, immer wieder aus dem Stück, das dadurch irgendwie zäh bleibt. Und so wirken die einzelnen Szenen fast etwas schlampig gearbeitet und nicht ordentlich miteinander verbunden. Und der Titel „Schwarze Mamab“ erklärt sich erst durch Recherchen im Internet. Die Mädchen hatten sich im Kino „Kill Bill“ angesehen und dort den Rachefeldzug der Schauspielerin Uma Thurman als „Schwarze Mamba“ verfolgt.

#Unterricht

1. Mai 2011 / 18 Uhr
Schauspielhaus Wien
Premiere / UA
weitere Vorstellungen: 24.,25.,26. Mai / 20 Uhr

Szene machen! 2011
Hinterlass mir was!

Präsentation der Schreibwerkstatt mit SchülerInnen des akademischen Gymnasiums und der hlw19.
(im Rahmen von macht schule theater)

© Schauspielhaus Wien

KURIER - ONLINE
3.5.2011

Hinterlass mir was!
Auftakt zur Serie von Stücken Jugendlicher zum Thema Gewalt/Macht Schule Theater
von Heinz Wagner

Zwei lange Tische, dahinter jeweils vier Sessel. Ganz im Hintergrund liegt eine Gitarre und sonst noch ein paar Requisiten. Eine spärliche Bühne. Das lässt schon erahnen: Viel Raum für eigene Bilder in den Köpfen der Zuseher_innen. Eine szenische Lesung wird angekündigt. "Hinterlass mir was! Im Rahmen der Reihe "Szene machen!" im Wiener Schauspielhaus. Diese Szenen wurden - mit professioneller Unterstützung (Andreas Jungwirth, Katharina Schwarz) - von Jugendlichen erarbeitet. Acht der neun Autor_innen tragen sie dann auch selbst auf der Bühne vor. Es ist dies eines der 17 Projekte im Rahmen von Macht.Schule.Theater. Alle beschäftigen sich unter dem Dach "Weiße Feder" des Bildungsministeriums mit Gewalt.

Gewaltig ist gleich mal der Einstieg. Aus verschiedensten Zeitungen lesen Bianca Gössner, Amanda Hohenberg, Dora Kramser, Bruno Kratochvil, Katharina Novak, Eva Riedel, Elisabeth Salzer und Manuel Spreitzner aus dem Akademischen Gymnasium bzw. der HLW Straßergasse Variationen einer bekannten Meldung. (Die neunte Co-Autorin Xenia Zhuber-Okrog ist zu den weiteren Aufführungen gegen Ende Mai nicht in Wien und war deswegen auch bei der Premiere nicht auf der Bühne.) Jener über den damals 14-jährigen Florian P., der nächtens in einem Supermarkt erschossen wurde. Bei einem Einbruch. Von hinten in den Rücken.

Schnitt, Zeitungen weg, die acht Jugendlichen setzen sich hinter die Tische auf die Sessel und beginnen Szenen zu lesen, wie Florian, den sie Niki nennen, sein älterer Bruder, die Mutter und die Freundin gelebt haben (könnten). Von Alltagsstreitereien: "Wo ist mein Lieblings-T-Shirt schon wieder?", "Du hast mein Kapperl!", "Wo kommst du so spät her?" über Chats, das erste Date mit Sabrina, die sich perfekt entwickelnde und dann rasant zerstörende Beziehung... Anrufe die auf der Mobilbox landen, die Niki besprochen hat mit dem Satz: "Hinterlass mir was!"

Irgendwann seien in der Diskussion, worum sich das Stück genau drehen solle, die Zeitungsmeldungen über Florian P. Aufgetaucht. Darüber sei lange diskutiert worden, ob da dann sofort eine Schuldzuweisung passiere, ob es nicht zu heftig wäre... erzählen die Jugendlichen dem Online-Kinder-KURIER. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo die Entscheidung dafür gefallen war, war auch klar, es würde eine szenische Lesung. Das könnten wir nicht spielen, meinte die Runde. Der gemeinsame Schreibprozess fand über weite Strecken zweigeteilt statt. Es war unheimlich schwierig, gemeinsame Termine unserer beiden Schulen zu finden. So schrieben die fünf Straßergassen-Jugendlichen meist zu einem anderen Termin als die vier Kolleg_innen aus dem AKG. Doch der Austausch erfolgte reibungslos, weiterarbeiten an den Texten der Szenen... Bei gemeinsamen Treffen konnte es schon vorkommen, dass über einen einzelnen Satz bis zu einer halben Stunde diskutiert wurde, hatte zuvor schon einleitend auf der Bühne Schreibwerkstätten-Leiter Jungwirth berichtet. Und es hat sich ausgezahlt. Jeder Dialog, jeder Satz sitzt. Trifft.

In die gelesenen, nur hin und wieder dezent angespielten Szenen (etwa bei sanften Gitarren-Sequenzen), bauen die acht so etwas wie Regieanweisungen ein, die ein wenig Einblick in den Entstehungsprozess des Stücks geben. Genial der "Trick", die Rollen zu wechseln. Das verstärkt den Ansatz, hier wird nicht eine einmalige Geschichte nur leicht verfremdet, sondern die Struktur einer Gewalttat versucht herauszuarbeiten.
Berührend. Und ärgerlich machend auf ein System, in dem ein junges Leben derart wenig zählen kann.

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#Hörspiel

9. April 2011 / 10.05 u. 23.05 Uhr
WDR 5 / Wh.

Tiburn
Hörspiel nach einem Roman von Iain Levison

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#Theater

11. März 2011 / 20.00 UHR
Staatstheater Darmstadt
Premiere / UA
weitere Aufführungen: 26.10. / 20 Uhr

Sandmann
Nachtstück nach ETA Hoffmann

© Staatstheater Darmstadt


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#Hörspiel

29. Jänner 2011 /21.05 Uhr
NDR - Info / Wh.

Tiburn
Hörspiel nach dem Roman von Iain Levison

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#Hörspiel

3. Jänner 2011 / 21.33 Uhr
dradio / Wh.

Tiburn
Hörspiel nach dem Roman von Iain Levison

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#Hörspiel

14. Dezember 2010
ORF / Wh.

Alles Helden
Hörspiel

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#Hörspiel

23. Oktober 2010 / 00.05 Uhr
DLF / Wh.

Tiburn
Hörspiel nach dem Roman von Iain Levison

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#Hörspiel

19. September 2010 / 18.30 Uhr
dradio / Wh.

Outside Inn
Hörspiel

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#Hörspiel

5. September 2010 / 14.05 Uhr
HR / Wh.

Outside Inn
Hörspiel

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#Hörspiel

23. Mai 2010
NDR / Wh.

Volksgarten
Hörspiel

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#Unterricht

1. Mai 2010
Schauspielaus Wien

Szene machen! 2010
Hör ich mich schwarz an? / Kopftuchmadl

Präsentation der Schreibwerkstatt mit SchülerInnen des BORG Hegelgasse und der BRG9
Glasergasse (im Rahmen von macht / schule / theater)

© Schauspielhaus Wien


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#Hörspiel

25./26. April 2010 (Wh.) / 18.00 Uhr
MDR / U

Tiburn
Hörspiel nach dem Roman von Iain Levison

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#Hörspiel

27. März 2010 / 14.00 Uhr
ORF1 / Wh.

Volksgarten
Hörspiel

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#Hörbuch

20. März 2010
Francis Durbridge' Das Halstuch erscheint als Hörspiel. Im Auftrag von speaklow habe ich für die sechsteilige Hörspieladaption der Verfilmung die Erzählertexte geschrieben.

Der Audio Verlag, 2010
ISBN: 978-3898139670

Das Fotomodell Faye Collins wird ermordet aufgefunden. Die Tatwaffe: ein Herren-Halstuch. Inspektor Harry Yates von Scotland Yard übernimmt den kniffligen Fall. Schon bald überschatten Drohbriefe und weitere Morde die Untersuchung, die Zahl der Verdächtigen steigt. »Das Halstuch« war der erste wirkliche Straßenfeger der bundesdeutschen Fernsehgeschichte. Die Frage nach der Identität des Mörders beschäftigte die ganze Nation. Einen Skandal verursachte der Kabarettist Wolfgang Neuss, als er einen Tag vor der letzten Folge per Zeitungsanzeige den Täter verriet. Nun erscheint der Kult- Mehrteiler mit Heinz Drache, Horst Tappert u. v. a. erstmals als Hörbuch.

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#Hörspiel

18. März 2010 / 18.00 Uhr
SR / Wh.

Outside Inn
Hörspiel

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#Hörspiel

19. Jänner 2010 / 21.01 Uhr
ORF1 / Wh.

Outside Inn
Hörspiel

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#Hörspiel

12. Dezember 2009
SWR / Wh.

Volksgarten
Hörspiel


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#Hörspiel

18. Oktober 2009
NDR / Wh.

OUTSIDE INN
Hörspiel


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#Hörspiel

4. September 2009
ORF / U

Volksgarten
Hörspiel

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#Hörspiel

9. August 2009
SWR / Wh.

Alles Helden
Hörspiel

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#Hörspiel

13. Juli 2009 / 00.05 Uhr
dradio / Wh.

Alles Helden
Hörspiel

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#Hörspiel

26. April 2009
WDR / Wh.

Alles Helden
Hörspiel

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#Hörspiel

5. April 2009 / 18.30 Uhr
dradio / U

Volksgarten
Hörspiel

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#Hörspiel

30. November 2008
dradio / U

Outside Inn
Hörspiel

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#Theater

1. November 2008
Staatstheater Kassel
DE

Volksgarten

© Staatstheater Kassel


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#Hörspiel

19. Oktober 2008
HR / Wh.

Zwischen Nase und Brillenbogen
Hörspiel

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#Theater

1. Oktober - 19. Oktober 2008
59E59, New York

Outside Inn
engl./deutsch

© ICL

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#Hörspiel

26. September 2008
RadioBremen / Wh.

Alles Helden
Hörspiel

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#Hörspiel

23. September 2008
ORF / U

Alles Helden
Hörspiel

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#Hörspiel

25. Juni 2008
NDR / U

Alles Helden
Hörspiel


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#Theater

4. Mai 2008
Schauspielhaus Wien / Wr. Festwochen
Premiere / UA

Es geht uns gut
nach dem gleichnamigen Roman von Arno Geiger

© Schauspielhaus Wien

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#Theater

26. Jänner 2008
Staatstheater Darmstadt
Premiere / UA

Schonzeit

© Staatstheater Darmstadt

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#Theater

24. Jänner 2008
theater phönix, linz
Premiere / UA

Volksgarten

© theater phoenix