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andreas jungwirth

 

Schreibklasse 2012
Schreibklasse 2011
Szene machen! 2012
Szene machen! 2011
Szene machen! 2010

2010 hat mich Andreas Beck vom Schauspielhaus Wien gefragt, ob ich das neu zu etablierende Autoren-Förderprogramm für Jugendliche leiten will.
Mit Unterstützung von Leo Oberzaucher habe ich Szene machen! entwickelt, ein mehrmonatiger Workshop, bei dem sich eine Gruppe von bis zu zwölf 16 - 18 Jährigen wöchentlich für 2 bis 3 Stunden trifft, um gemeinsam einen Theatertext zu erarbeiten.
Am Beginn von Szene machen! steht eine Kennenlern- und Themenfindungsphase. Ist der Stoff gefunden, den wir erzählen wollen, entwickeln die Schüler, entlang der von mir -, oder in folge auch selbst gestellten Aufgaben, dramatische Fragmente (Monologe, Szenen usw.), die das skizzierte Thema, die erdachten Figuren und den Entwurf der Geschichte zu literarischem Leben erwecken.
Nach dieser Schreibphase haben wir eine Fülle an Material, zusammenhängend, lose, brauchbar und unbrauchbar. Daraus entsteht nun unter meiner dramaturgischen Anleitung der Theatertext.
Jetzt kommt die Regisseurin Katharina Schwarz hinzu und wir geben dem Stück den Feinschliff, lesen den WorshopteilnehmerInnen ihr fertiges Stück vor, und legen es ihnen wieder auf den Tisch.
Die AutorInnen sind jetzt SchauspielerInnen und präsentieren nach einer viertägigen Probenphase das Stück am Schauspielhaus Wien als szenische Lesung.
Szenen machen! setzt sich - im Sinne der Initiative Macht/Schule/Theater, in deren Rahmen es stattfindet - diskutierend und schreibend mit dem Thema Gewalt auseinander. Der Workshop soll aber den Teilnehmern vor allem auch das gemeinsame Erlebnis vermitteln, wie ein Stück nach und nach entsteht, bis es schließlich zur Aufführung gelangt.

Seit der Spieltzeit 2010/11 leite ich als Nachfolger von David Spencer und Silvio Hounder die Schreibklasse am Schauspielhaus Wien. Die Schreibklasse ist eine Kooperation zwischen dem Drama Forum der uniT Graz und dem Schauspielhaus Wien. Sie richtet sich an etwa 10 Teilnehmer der Altersgruppe bis 30, die, nach einem für alle Interessierten offenen Einführungswochende, ausgewählt werden, in insgesamt 8 Wochenendmodulen Grundlagen szenischen Schreibens kennenlernen und die Gelegenheit haben, an ihrem meist ersten Stück zu arbeiten. Die so entstandenen Texte werden schließlich ausschnittsweise in einer Lesung auf der Bühne des Schauspielhauses einem Publikum vorgestellt.